Freischärler

»[…] Wir, die Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, werden nie mehr allein sein. Wir müssen im Gegenteil wissen, dass wir uns der gemeinsamen Misere nicht entziehen können und dass unsere einzige Rechtfertigung, wenn es eine gibt, die ist, dass wir. soweit wir dazu fähig sind, fähig sind, für jene sprechen, die es nicht können. Und zwar müssen wir wirklich für alle sprechen, die in diesem Augenblick leiden, welches auch immer die vergangene oder künftige Grösse des Staates oder der Partei sein mag, von denen sie unterdrückt werden: für den Künstler kann es keine Henker geben, die er schont. Deshalb kann die Schönheit, selbst heute, und besonders heute, keiner Partei dienen; sie ist, über kurz oder lang, nur dem Schmerz verpflichtet oder der Freiheit des Menschen. Einzig der ist ein engagierter Künstler, der zwar den Kampf keineswegs ablehnt, sich aber dennoch weigert, sich regulären Truppen anzuschliessen – ich meine den Freischärler. […]«


«[…] But we writers of the twentieth century shall never again be alone. Rather, we must know that we can never escape the common misery and that our only justification, if indeed there is a justification, is to speak up, insofar as we can, for those who cannot do so. But we must do so for all those who are suffering at this moment, whatever may be the glories, past or future, of the States and parties oppressing them: for the artist there are no privileged torturers. This is why beauty, even today, especially today, cannot serve any party; it cannot serve, in the long or short run, anything but men’s suffering or their liberty. The only really committed artist is he who, without refusing to take part in the combat, at least refuses to join the regular armies and remains a free-lance. […]»

–Albert Camus, 14. Dezember 1957 in Uppsala

Interest

»Just because you do not take an interest in politics doesn’t mean politics won’t take an interest in you.«

–Pericles

Politics

»If this were a dictatorship, it’d be a heck of a lot easier, just so long as I’m the dictator.«

–President G. W. Bush