Freischärler

Deutsch

»[…] Wir, die Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, werden nie mehr allein sein. Wir müssen im Gegenteil wissen, dass wir uns der gemeinsamen Misere nicht entziehen können und dass unsere einzige Rechtfertigung, wenn es eine gibt, die ist, dass wir. soweit wir dazu fähig sind, fähig sind, für jene sprechen, die es nicht können. Und zwar müssen wir wirklich für alle sprechen, die in diesem Augenblick leiden, welches auch immer die vergangene oder künftige Grösse des Staates oder der Partei sein mag, von denen sie unterdrückt werden: für den Künstler kann es keine Henker geben, die er schont. Deshalb kann die Schönheit, selbst heute, und besonders heute, keiner Partei dienen; sie ist, über kurz oder lang, nur dem Schmerz verpflichtet oder der Freiheit des Menschen. Einzig der ist ein engagierter Künstler, der zwar den Kampf keineswegs ablehnt, sich aber dennoch weigert, sich regulären Truppen anzuschliessen – ich meine den Freischärler. […]«

English

«[…] But we writers of the twentieth century shall never again be alone. Rather, we must know that we can never escape the common misery and that our only justification, if indeed there is a justification, is to speak up, insofar as we can, for those who cannot do so. But we must do so for all those who are suffering at this moment, whatever may be the glories, past or future, of the States and parties oppressing them: for the artist there are no privileged torturers. This is why beauty, even today, especially today, cannot serve any party; it cannot serve, in the long or short run, anything but men’s suffering or their liberty. The only really committed artist is he who, without refusing to take part in the combat, at least refuses to join the regular armies and remains a freelance. […]»

–Albert Camus, 14. Dezember 1957 in Uppsala

Kunst, … Offener Globus

Von einem von fast 8 Milliarden

Kunst
Ist
Mensch
Ist Kunst

Offene Kunst
Macht
Offene Menschen
Machen
Kunst Offen

Ein Prozess Ist
Offene Kunst

Reißt Alle Grenzen
Ein

Strich
Ton
Wort
Klick

Ist Ihr
Beginn
Der Offenen Gesellschaft
Ist

Kunst
Ist Nichts Ohne
Betrachter:innen
Machen Kunst

Zu Beziehung
Kommunikation
Gesellschaft
Ist Wo Zwei Menschen Sind

Da Ist Politik

Offene Kunst Ist Dialektik Unabhängig Ist Entschieden Klar Dafür Und Klar Dagegen
Immer Bereit Abzuwägen
Immer Beides Kopf Verstand Und Herzens Emotion

Offene Kunst Schreibt Die Namen Derer Groß Und Offen Die Von Ungerechtigkeit Betroffen
Offene Kunst Machen Unterdrückte Selbst Nicht Andere Über Sie

Machen Kunst Für Die Offene Kunst
Gegen Alle Gegner:innen Offener Kunst
Offene Kunst Ist Auch Für Sie Offen Sind Sie Nur Nicht Mehr Verschlossen

Solang Sie Sich Nicht Öffnen Fühlen Sie Sich Immer Provoziert Weinen Um Ihre Rechte Werfen Ihr Gewalt Vor Gegner:in Offner Kunst Ist Wer Sich Mit Der Opferrolle Ziert

Und Sie Nicht Verdient Weil Er:Sie Andren Täglich Ihre Freiheit Nimmt Wer Wenn Nicht Die
Kunst

Öffnet
Die Verschlossenheit

Ist Anti Kunst

Ist
Kapital National Faschistoid Rassistisch Antisemitisch Imperialistisch Autoritär Sexistisch

Anti Kunst

Ist
Militaristisch Patriarchal Kolonialistisch Klerikal Oligarchisch Esoterisch Aristokratisch

Aber Kunst
Schreit Singt Flüstert Malt Tanzt Uns

Da Raus
Rühren
Dahin Führen Unsere
Trauer

Schmerz
Und Angst
Wut
Jede Angst Verschwindet

Wenn Du Realisierst
Wie Geil Wie Schön Das Leben Sein Kann
Wenn Du Kämpfst Für
Freiheit

Bedingt Kunstfreiheit
Bei Ihr Darf Er Nicht Kommen
Der Staat Die Polizei Die Diktatur
Kommt

Zu Ihr
Wenn Die Gesellschaft
Am Ende Ist
Solang Die Angst Da Ist

Ist Sie Am Ende Umschlungen
Von Kreativität Und Freiraum Eine
Sicherheit
Offene Kunst Beginnt Hier Jetzt In Diesem

Moment Der Uns Verbündet
Der Beim Namen Eure Verbrechen
Nennet Und
Verkündet

Ihr Kunsthasser:innen Ihr Kunstverkäufer:nnen Ihr Kunstzerstörer:innen Ihr Anti Künstler:innen
Wir Werden Rote Fäden
Wir Werden Anti Anti Kunst Kunst
Opernstücke

Raps Und
Tanzimprovisationen
Wir werden Verbundene Menschen
Wir Werden Verbundene Herzen

Wir Werden Zur Verbundenen Menschheit
Wir Werden Zu Ungesprochnen Worten Die
So Schön Sind Dass Wir Sie Nur
Durch Kunst Ausdrücken Können Dieses

Eine Werk Das Du Hier Liest Spricht Groß
Ist Aber Klein Erreicht Nur Extra Dich
Und Zeig Sie Deinen
Nächsten Nachbar:innen Familie Freund:innen

Kolleg:innen Ihr Alle Nun
Betrachter:innen Offene Menschen
Euer Blick Euer Ohr Euer Tastsinn
Der Beginn

Eurer Eigenen Offenen Kunst
Euer Anti Anti Kunst Kunst
Du Bist Kunst
Dies Ist Dein Moment

Und ich liebe Dich Weil
Du ein Mensch
B Ist
Kunst Dass Es Dich Gibt

Jetzt Auf Dem
Offnen Globus

Bread

«If they don’t give you work, ask for bread. If they don’t give you work or bread, take the bread.»

–Emma Goldman

Ganze Welt

Mein Philosophielehrer ruft mich ab und zu an und fragt mich wie es mir geht und ich glaube, er ist der Schlüssel zur Weltrettung. Zumindest der Art der Weltrettung der ich nachgehen möchte und die das Projekt, was ich gerade mit starte, verköpern soll.

Um zu verstehen wie ich die Welt glaube retten zu können und welche Rolle hierbei mein Philosophielehrer hat, ist eigentlich nur ein Satz wichtig;

»Wer ein Leben rettet, der rettet eine ganze Welt und wer ein Leben zerstört, der zerstört eine ganze Welt.«

Talmud, Sanhedrin 37a13

Ich möchte Menschen zusammenbringen, tiefgreifende Beziehungen aufbauen, Spuren in den Leben von Menschen auf der ganzen Welt hinterlassen. Ich möchte auf kreative, künstlerische Weise auf Probleme aufmerksam machen und gemeinsam Ideen entwickeln, wie diese Welt besser und schöner werden kann. Vor allem möchte ich auf den Wert, dieses einen Lebens, was wir, was ich habe, aufmerksam machen. Wie Jorge Bucay in seinem Buch, in unserem diese Rolle erfüllend spielen zu können und die drei Fragen beantworten zu können, müssen wir frei sein, Freiheit haben. Denn wir können uns nicht beantworten wer wir sind, wenn wir, wo wir im Leben nicht wir selbst sein können und wir können uns nicht fragen, wohin wir gehen wollen wenn wir eingesperrt sind und wenn wir dann zumindest wüssten wer wir sind und wohin wir gehen wollen, dann könnten wir nicht sagen, wen wir auf unserem Weg nun mitnehmen wollen, wenn die Menschen um uns herum in ihrer selbst verloren und verwirrt sind und nicht wissen, wohin sie gehen möchten. Die dritte dieser Fragen, ist die erste bei der es um das Einschließen von Mitmenschen geht. Das erklärt auch meinen Weg sehr gut: In dem wir anderen helfen oder sie auf ihrem Weg begleiten, die beiden ersten Fragen zu beantworten, berühren wir durch unsere zwischenmenschliche Beziehung viele, viele andere Menschen.

Mein Philosophielehrer kommt jetzt ins Spiel, denn er ruft mich ja wie gesagt ab und zu an und fragt mich wie es mir geht. Er tut das aus Güte – aus Menschlichkeit. Er ist ein Mensch (מענטש‎) und verhält sich auch so. Denn ich bin ihm wichtig, er hält mich für einen guten Menschen, und sieht es als seine Pflicht, seine Aufgabe, von Herzen sich um mich zu sorgen. Weil wir Menschen sind. Das ist, wie ich denke, unsere Aufgabe auf dieser Welt.

Wenn wir das als Projekt verkörpern möchten, dann muss unser Grundkonsens nicht Antiautorität & Antistaatlichkeit, Antikapitalismus, Antifaschismus, Antirassismus, Feminismus, Internationalismus und Radikalökologie sein, sondern Menschlichkeit. Das muss als erster und wichtigster Punkt in unserem Vorstellungstext auf unserer Website sein. Sobald Menschlichkeit vorausgesetzt wird, ergibt sich von Schritt zu Schritt auch Antidiskriminierung und alles andere oben stehende daraus (Zum Beispiel: Kapitalismus = unmenschlich).

Um Menschen zu berühren und die Welt nachhaltig verändern zu wollen, brauchen wir an erster Stelle Menschlichkeit, wir brauchen Lehrer, denen ihre Schüler so wichtig sind, wie ich meinem Religionslehrer, wir brauchen Freunde, bei denen wir wir selber sein können, wir brauchen Geliebte und Partner denen wir alles erzählen können. Wir brauchen mehr Vertrauen, Güte, Liebe, Respekt, Frieden, Freiheit.

Menschlichkeit (מענטשלעכקייט).

Angry

»Ye shall know the truth, and the truth shall make you angry!«

–Aldous Huxley

Interest

»Just because you do not take an interest in politics doesn’t mean politics won’t take an interest in you.«

–Pericles